OGT LogoTirolbeilage
02/19
erschienen
download-->

 

Wehrpolitik

  • Quelle: BundesheerDie Wehrpflichtdiskussion wird auch innerhalb der OGT intensivst geführt. Verteidigungsminister Mag. Norbert Darabos hat noch im Juni 2010 im historischen Sitzungssaal des Parlamentes vor 800 Zuhörern anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der ÖOG mitgeteilt, dass es unter seiner Ministerschaft zu keiner Annäherung an ein Berufsheer kommen wird. Im Jänner 2011 gab der Minister seine Entscheidung bekannt, dass er sich eindeutig für ein im Generalstab auf seine Weisung hin ausgearbeitetes Berufsheermodell ausspricht. Die Diskussion der Befürworter und Gegner einer Änderung des Wehrsystems umfasst mehrere Parameter. Befürworter sehen in der Wehrpflicht eine Verankerung der Streitkräfte in der Bevölkerung und ein kostengünstigeres System, wenngleich die derzeitige Praxis des Grundwehrdienstes und die Strukturen des Heeres aufgrund des Spardruckes sicherlich reformbedürftig erscheinen. Große Sorgen bereitet die Einschätzung des Aufkommens der benötigten Freiwilligen, weil hier die negative Entwicklung in Deutschland nach der Umstellung auf ein Berufsheer bedenklich stimmt. Da das Budget gleich bleiben bzw. weiterhin reduziert werden wird, erscheint ein Berufsheer nur dann finanzierbar, wenn die vorhandenen Strukturen drastisch reduziert werden. Im Hinblick auf die derzeit wahrscheinlichsten Einsatzfälle wie Schutz kritischer Infrastruktur und Katastropheneinsätze, wird von den Gegnern eines Berufsheeres eine zu geringe verfügbare Quantität befürchtet. Auslandseinsätze erscheinen in beiden Wehrsystemen ausreichend bedeckbar. Berufssoldaten könnten allerdings von der politischen Führung rascher eingesetzt (weltweit), wenn es den Interessen dient und damit in die Nähe des Söldnertums gerückt werden. Der Bundesminister und der Generalstab sind überzeugt, dass ihr Modell funktionieren kann. Die Offiziersgesellschaft sieht das anders und bezweifelt auf Grund der Erfahrungen anderer Staaten, die umgestellt haben und auf Grund bisheriger Erfahrungen in der Umsetzung von Reformen in Österreich, dass es zu einer Verbesserung des Systems kommen wird. Die sich in der Folge der Richtungsänderung des Bundesministers ergebende Diskussion wurde, nicht zuletzt durch die Abberufung des sich für den Erhalt der Wehrpflicht einsetzenden Generalstabschefs, General Mag. Edmund Entacher, zunehmend schärfer. Der vorläufige Höhepunkt bestand in einer Nichtunterstützung des 6. Sicherheitspolitischen Symposiums der Österreichischen Offiziersgesellschaft mit dem Thema „Allgemeine Wehrpflicht – Sicherheit und Solidarität für Österreich“ in Wien durch das BMLVS. Die OGT hat dennoch mit einer Delegation an der Veranstaltung teilgenommen und wird die Diskussion mit sachlichen Argumenten weiterführen, immerhin bedeutet ein Wechsel des Systems eine Änderung der Verfassung.

    Это "Скачать карты для яндекс навигатор"было похоже на соскальзывание в сон.

    Пожалуй, "Auslogics boostspeed 5 ключ"тебе стоит обратиться в агентство, заметил "Рейтинг игровых серверов"Джей, и принять ту внешность для Вирту, которая тебя больше "Песню валенки скачать"устраивает.

    Однако, он тут "Скачать реп друзья реп"же взял себя в руки, "Скачать бесплатно carambis driver updater ключ"мгновенно разобравшись в создавшейся ситуации.

    Огромный серебряный корабль Службы "Зайцев 1 2 сезон скачать"стоял перед ними, как экзотический подсвечник посреди "Социальные проекты скачать проект"пара и дыма.

    Развешенные повсюду гирлянды из цветов "Скачать на компьютер без регистраций игра"жасмина, бугенвиллей "Кофе мой друг скачать"и роз напоминали висячие сады Семирамиды.

    В их взглядах и позах чувствовалась жестокая решимость.

  • Wien, 27. März 2019 - Das sicherheits- und verteidigungspolitische Risikobild Österreichs zeigt eine erhebliche Anzahl an Risiken, die kurz-, mittel- und langfristig in unterschiedlichen Kombinationen zu umfassenden Bedrohungen für Österreich werden können.

    Download Positionspapier -->

    "Neues Zeitalter der Unsicherheit"

     

    Generalstabschef Robert Brieger meint dazu: "Ein neues Zeitalter der Unsicherheit ist angebrochen, die Epoche des relativen Friedens ist vorbei. Auch Österreich ist von bewaffneten Konflikten, Massenmigration, Terrorismus, Cyber-Bedrohungen, hybriden Konflikten und Bedrohungen der Lebensgrundlagen betroffen."

     

    Diskrepanz zwischen Auftrag, Budget und Zustand des Bundesheeres

     

    Aus diesem Grund legt der Generalstab des Bundesheeres in Abstimmung mit Verteidigungsminister Mario Kunasek jetzt ein Positionspapier vor, das auf die Diskrepanz zwischen dem Verfassungsauftrag zur Landesverteidigung, der Budgetlage und dem Realzustand des Bundesheeres aufmerksam macht.

     

    Appell von General Brieger

     

    General Brieger: "Als Chef des Generalstabes erachte ich es als meine Pflicht, eine realistische Einschätzung über die Situation des Bundesheeres sowie dessen absehbare Entwicklung unter Zugrundelegung der budgetären Rahmenbedingungen vorzunehmen. Das Ergebnis ist sehr klar: Das Bundesheer hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten von der eigenständigen Fähigkeit zur Landesverteidigung dramatisch entfernt."

     

    Kernfähigkeiten gehen verloren

     

    Ohne geeignete Gegenmaßnahmen, so der Appell, werden schon bald die wesentlichen militärischen Kernfähigkeiten aufgrund der Überalterung nahezu aller wichtigen Waffensysteme nicht mehr vorhanden sein. Brieger: "Das Bundesheer steht erstmalig seit seinem Bestehen vor dem Scheideweg, ob es seine Kernaufgabe als bewaffnete Macht der Republik Österreich überhaupt noch wahrnehmen kann, oder eben nicht."

    Quelle: bundesheer.at

    Download Positionspapier -->

  • eigentlerEin Gastkommentar von Bgdr i.R. Ambros Eingentler

    In der auflagenstärksten österreichischen Tageszeitung erklärt der Militärkommandant von Salzburg, Heinz Hufler, dass das Bundesheer angesichts der dramatischen Wehrbudgetlage zu groß sei und deshalb verkleinert werden müsste. Diese kurzsichtige Ansicht eines Militär-Experten irritiert, darf man doch annehmen, dass er die Analysen zur Festlegung der Größe eines Heeres, der Ausbildung der Soldaten, der Bewaffnung und Ausrüstung, abgeleitet aus Aufgaben, definiert in der Sicherheitsstrategie, kennt. Mit seinem Vorschlag zur Reduzierung der Größe des Heeres erweckt er den Eindruck, Handlangerdienste für die Politiker zu leisten, die diese Selbstverstümmelung mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen, um sich aus der Verantwortung zu stehlen, mehr Geld für das Bundesheer in die Hand zu nehmen- zumindest ein Prozent/BIP.

Zum Seitenanfang