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03/19
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Aktuelles

Wien, 27. März 2019 - Das sicherheits- und verteidigungspolitische Risikobild Österreichs zeigt eine erhebliche Anzahl an Risiken, die kurz-, mittel- und langfristig in unterschiedlichen Kombinationen zu umfassenden Bedrohungen für Österreich werden können.

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"Neues Zeitalter der Unsicherheit"

 

Generalstabschef Robert Brieger meint dazu: "Ein neues Zeitalter der Unsicherheit ist angebrochen, die Epoche des relativen Friedens ist vorbei. Auch Österreich ist von bewaffneten Konflikten, Massenmigration, Terrorismus, Cyber-Bedrohungen, hybriden Konflikten und Bedrohungen der Lebensgrundlagen betroffen."

 

Diskrepanz zwischen Auftrag, Budget und Zustand des Bundesheeres

 

Aus diesem Grund legt der Generalstab des Bundesheeres in Abstimmung mit Verteidigungsminister Mario Kunasek jetzt ein Positionspapier vor, das auf die Diskrepanz zwischen dem Verfassungsauftrag zur Landesverteidigung, der Budgetlage und dem Realzustand des Bundesheeres aufmerksam macht.

 

Appell von General Brieger

 

General Brieger: "Als Chef des Generalstabes erachte ich es als meine Pflicht, eine realistische Einschätzung über die Situation des Bundesheeres sowie dessen absehbare Entwicklung unter Zugrundelegung der budgetären Rahmenbedingungen vorzunehmen. Das Ergebnis ist sehr klar: Das Bundesheer hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten von der eigenständigen Fähigkeit zur Landesverteidigung dramatisch entfernt."

 

Kernfähigkeiten gehen verloren

 

Ohne geeignete Gegenmaßnahmen, so der Appell, werden schon bald die wesentlichen militärischen Kernfähigkeiten aufgrund der Überalterung nahezu aller wichtigen Waffensysteme nicht mehr vorhanden sein. Brieger: "Das Bundesheer steht erstmalig seit seinem Bestehen vor dem Scheideweg, ob es seine Kernaufgabe als bewaffnete Macht der Republik Österreich überhaupt noch wahrnehmen kann, oder eben nicht."

Quelle: bundesheer.at

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eigentlerEin Gastkommentar von Bgdr i.R. Ambros Eingentler

In der auflagenstärksten österreichischen Tageszeitung erklärt der Militärkommandant von Salzburg, Heinz Hufler, dass das Bundesheer angesichts der dramatischen Wehrbudgetlage zu groß sei und deshalb verkleinert werden müsste. Diese kurzsichtige Ansicht eines Militär-Experten irritiert, darf man doch annehmen, dass er die Analysen zur Festlegung der Größe eines Heeres, der Ausbildung der Soldaten, der Bewaffnung und Ausrüstung, abgeleitet aus Aufgaben, definiert in der Sicherheitsstrategie, kennt. Mit seinem Vorschlag zur Reduzierung der Größe des Heeres erweckt er den Eindruck, Handlangerdienste für die Politiker zu leisten, die diese Selbstverstümmelung mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen, um sich aus der Verantwortung zu stehlen, mehr Geld für das Bundesheer in die Hand zu nehmen- zumindest ein Prozent/BIP.

10. September 2012

Obstlt HEINRICH MartinGestern Abend bin ich beim Surfen durch das WWW über einen Beitrag auf der Seite CERT.AT gestolpert, welcher über eine Dokumentation von N24 bezüglich Cyber-War, -Terror etc. berichtet.

Ich war sofort interessiert, inwiefern darin subjektiv oder objektiv recherchiert wurde. Ob wiedermal das klassische Matrix-Mysterium um die Thematik gelegt, oder sonstig ge-hyped wurde?

Ich habe mir dann die Dokumentation in vollem Umfang - diese ist über die N24 Website zum Streamen verfügbar - angesehen und bin massivst überrascht. Es handelt sich dabei um die bislang objektivste, ernüchterndste und wirklichkeitsgetreuste Dokumentation auf diesem Gebiet die ich je gesehen habe.

Es werden darin die wichtigsten Vorfälle der "informationstechnologischen Neuzeit" aufgegriffen und noch wichtiger, es wird auch (zum ersten Mal?) der klassische, aus Unwissenheit heraus "fahrlässig" agierende Heimanwender in die Pflicht genommen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Aus meiner Sicht hochqualitatives und sehenswertes Awareness-Material.

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