Daraus wird gefolgert:

Bewaffneter Konflikte werden zunehmen, gewaltigtätiger und kaum vorhersehbar werden. Die Gefahrenbandbreite steigt stark durch Proliferation von Technik, von atomaren, biologischen und chemischen Stoffen, aber auch durch die steigende Bereitschaft diese Mittel einzusetzen.

In dieser Gemengelage von Bedrohung und sogenannter österreichischer Sicherheitspolitik werden unsere jungen Staatsbürger in Kürze einen Eid leisten, der unter anderem auch lautet:

„…und mit allen meinen Kräften der Republik Österreich und dem österreichischen Volke zu dienen“.

Dieses „… zu dienen …“ bedeutet auch, bewusst in die Gefahr hinein zu handeln und es hat leider den Anschein, dass dieses „… zu dienen …“ zwar eingefordert wird, aber die Ermöglichung desselben vom Auftraggeber in vielerlei Hinsicht massiv behindert, wenn nicht verhindert wird.

Ist denn Treue, Gehorsam und Loyalität nur eine Angelegenheit von unten nach oben? - Bei steigender Auftragslage immer weniger Mittel und immer mehr Einschränkungen? - Was ist aus den ganzen Versprechungen, angekündigten Reformen usw, usw. geworden? - Da ist nichts Handfestes zu erkennen – es wird jeden Tag schlechter – das Ganze ist aus meiner Sicht - wie es im Militärjargon so schön heißt -, eine einzige „Leermeldung“!

Geschätzte Vertreter der Politik keine Sorge, wenn Sie es wollten, fände sich sicher sehr rasch ein Vertreter meiner Zunft, der die unhaltbare Situation - aus welchen Gründen auch immer -  trotzdem schönreden würde.

Nun junge Kameraden in dieser Situation müssen Sie – müssen Wir „… dienen …“. Ich darf daher an die Anwesenden folgende Ersuchen richten: