Brigadier Mag. Peter Grünwald

Führungswechsel bei der Gebirgsbrigade des Bundesheers

Im Rahmen eines würdigen Festaktes in der Andreas-Hofer-Kaserne in Absam übernahm heute, am Donnerstag, 30. März 2010, Brigadier Mag. Peter Grünwald, gebürtig in Klosterneuburg (46), das Kommando über die österreichische Gebirgsbrigade des Bundesheeres von Brigadier Mag. Anton Waldner, welcher die letzten 6 Monate mit der Führung der 6. Jägerbrigade betraut war.

Sein Amtsvorgänger, Herr Brigadier Mag. Anton Waldner, der die 6. Jägerbrigade seit 24. März 2010 einstweilig geführt hat, wird damit wieder auf seinen angestammten Arbeitsplatz als Leiter Controlling und Inspizierung beim Streitkräfteführungskommando zurückkehren.

Die 6. Jägerbrigade ist ein auf hochalpine Aufgabenbewältigung spezialisierter Großverband mit dem Kommando in Absam. Der Befehlsbereich erstreckt sich von Vorarlberg (Jägerbataillon 23) über Tirol (Stabsbataillon 6 und Jägerbataillon 24), Salzburg (Pionierbataillon 2) bis nach Kärnten (Jägerbataillon 26).

Der Festakt wurde durch eine Ehrenkompanie des Jägerbataillons 26 aus Spittal an der Drau, ein Haflinger-Tragtierzug des Tragtierzentrums Hochfilzen, Abordnungen der Kaiserjäger und Kaiserschützen, Fahnenabordnungen aller Bataillone der Brigade aus den vier Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten festlich umrahmt.

Symbolische Übergabe des Feldzeichens der 6. Jägerbrigade an den neuen Brigadekommandanten

KdommandoübergabeAls Symbol für seine Kommandantenverantwortung, wurde dem neuen Brigadekommandanten Brigadier Peter Grünwald das Feldzeichen (die Fahne) der 6. Jägerbrigade aus den Händen des stellvertretenden Kommandanten der Streitkräfte, Herrn Generalmajor Mag. Dieter Heidecker übergeben.

National wie international wird die Betrauung mit der Führung einer Brigade, verknüpft mit der Beförderung in den ersten Generalsrang (Brigadier), als hohe Auszeichnung für den betroffenen Offizier und als Vertrauensbeweis seiner Vorgesetzten gewertet. Die Anwesenheit des Bundesministers für Landesverteidigung und Sport, Herrn Mag. Norbert Darabos und einer Vielzahl höchster ziviler und militärischer Ehrengäste unterstrich die Bedeutung dieser Zeremonie.

Bei seiner Ansprache bedankte sich Brigadier Grünwald, für das in ihn gesetzte Vertrauen und erläuterte, dass die „6.Jägerbrigade" der unverwechselbarste Verband in Österreich sei.

Die speziellen Hochgebirgsaufgaben dieser Brigade können durch keinen anderen Verband des Bundesheeres erfüllt werden.

Seine Erwartungen an die ihm unterstellten Soldaten seien hoch, denn er wisse genau, dass die Soldaten der 6. Jägerbrigade auch die Zukunft nach dem Motto der Brigade „partnerschaftlich, professionell – gemeinsam erfolgreich" die an sie gestellten Aufgaben im – In- und Ausland mit Professionalität und Leistungsbereitschaft erfüllen werden.

Würdigung und Anerkennung der Leistungen durch den Verteidigungsminister und den Landeshauptmann von Tirol

HBM Mag. DarabosKdo_Uebergabe_6JgBrig_Lechner_06Verteidigungsminister Mag. Darabos betonte in seiner Ansprache, seine persönliche Freude über die Teilnahme an dieser Feierlichkeit in Tirol. Die 6. Jägerbrigade stelle für ihn einen wichtigen Arbeitsmuskel und Teil des Herzens des Bundesheeres dar. Er betonte dabei, dass die Brigade das Motto des Bundesheeres „Schutz und Hilfe" tagtäglich lebe und dadurch tief in der Akzeptanz der Bevölkerung verankert sei. Dem neuen Kommandanten wünscht er viel Glück bei der Erfüllung seiner Aufgaben.

LH PlatterSeitens des Landes Tirol bracht Landeshauptmann Günther Platter seinen Dank an den scheidenden Brigadekommandanten zum Ausdruck. Er begrüßte den neuen Kommandanten und baut auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit des Landes Tirol mit der 6. Jägerbrigade, welche er als die wichtige und unersetzliche Stütze des Bundesheeres im Westen Österreichs ansieht.

Der Tiroler Landeshauptmann erläuterte in seiner Ansprache, dass die Gebirgsbrigade des Bundesheeres sich immer Wieder gemäß dem Motto „partnerschaftlich, professionell – gemeinsam erfolgreich" durch ihre Einsatzbereitschaft und Leistungswille im In- und Ausland auszeichnet und somit auch „Schutz und Hilfe" für die Bevölkerung Tirols garantiere.

Generalmajor Mag. Dieter Heidecker, der stellvertretende Kommandant der Streitkräfte stellte fest, dass das Bundesheer zwei Hauptaufgaben habe – Ausbildung und Einsatz.

Er sagte: „Die 6. Jägerbrigade nimmt bei der Erfüllung dieser Aufgaben eine besondere Stellung innerhalb der österreichischen Armee ein."

Heidecker bedankte sich bei Brigadier Mag. Anton Waldner für das Engagement bei der Auftragserfüllung in den vergangenen sechs Monaten, während er mit der Führung der 6. Jägerbrigade betraut war, und freute sich darüber den erfahren Offizier wieder zurück in seiner Funktion als Leiter Controlling und Inspizierung im Streitkräfteführungskommando willkommen heißen zu können.

Die 6. Jägerbrigade- partnerschaftlich, professionell – gemeinsam erfolgreich

Die 6. Jägerbrigade ist der westlichste Einsatzverband der Streitkräfte und damit die einzige „Gebirgsbrigade" des Österreichischen Bundesheeres.

Das Kommando der 6. Jägerbrigade hat seinen Sitz in Absam in Tirol und ist für die Führung und Koordination der gesamten Brigade verantwortlich. .Die Bataillone sind in Vorarlberg (Jägerbataillon 23), Tirol (Stabsbataillon 6 mit dem dazugehörigen Tragtierzentrum und Jägerbataillon 24), Salzburg (Pionierbataillon 2) und in Kärnten (Jägerbataillon 26) stationiert.

Die Soldaten und Soldatinnen der 6. Jägerbrigade sind speziell für die Aufgabenbewältigung im hochalpinen Gebiet und Gebirge ausgebildet und leisten im Rahmen von Auslands- und Assistenzeinsätzen gemäß dem Motto „partnerschaftlich,. professionell – gemeinsam erfolgreich" ihren Beitrag für die Bevölkerung und Republik im Dienste Österreichs.