v li: Bgm Arno Guggenbichler, LA Klaus Gasteiger, BM Norbert Darabos und LHStv Hannes Gschwentner„Bundesheer der Zukunft“ – unter diesem Motto informierte Verteidigungsminister Norbert Darabos kürzlich in Innsbruck SPÖ-FunktionärInnen über seine Vorstellungen von einem verschlankten Bundesheer ohne Wehrpflicht. Es soll bei gleichen Kosten die gleiche Leistung wie bisher erbringen, jedoch ohne Zwang.

Assistenzeinsätze zur Katastrophenhilfe sollen dabei ebenso sichergestellt sein wie Auslandseinsätze zum internationalen Krisenmanagement und zur Friedenssicherung. Um die Freiwilligenkomponente zu stärken, soll die Bezahlung attraktiv sein.

Eine für Tirol wichtige Botschaft hatte Minister Darabos auch mit im Gepäck: Es sollen keine Kasernen geschlossen werden.

 „Dass es eine Liste von Kasernenschließungen geben soll, ist reine ÖVP-Propaganda“, so Darabos. Im Gegenteil: Das Ministerium wird in den kommenden Jahren fünf Millionen Euro in die Tiroler Infrastruktur investieren. „Egal, welche Form das Bundesheer in Zukunft haben wird, die Militärkommanden wird es weiterhin geben“, bekräftigte der Verteidigungsminister und drückte damit seine „große Wertschätzung gegenüber den SoldatInnen in Tirol“ aus. Für den Sicherheitssprecher der SPÖ im Tiroler Landtag, Klaus Gasteiger ist damit klar: „Die Sicherheit für Tirol ist auch in Zukunft gewährleistet.“

Erfreut zeigte sich der Bürgermeister von Absam, Arno Guggenbichler über die Aussagen des Ministers zu den Gebirgsjägern. Guggenbichler: „Die Gebirgsjäger spielen für Tirol eine wichtige Rolle, vor allem im Katastrophenschutz. Diese wird auch in Zukunft gegeben sein, eventuell wird die Wertigkeit sogar steigen.“

 

(Rückfragehinweis: Klaus Gasteiger 0664 2124533 oder Arno Guggenbichler 0676 840532200)

 

Foto: SPÖ | Mayr. Abdruck honorarfrei

v li: Bgm Arno Guggenbichler, LA Klaus Gasteiger, BM Norbert Darabos und LHStv Hannes Gschwentner.