Rede des Präsidenten der OGT anlässlich der Verabschiedung des Präsidenten der Unteroffiziersgesellschaft Tirol, Vzlt Franz HITZL:

 

"Werte Ehrengäste!

 

Sehr geehrter Präsident Franz Hitzl!

Präsident der OGT, Bgdr i.R. Ambros Eigentler mit dem scheidenden UOGT Präsidenten, Vzlt i.R. Franz HitzlDie EU – Kommission hat für 2011 das Jahr des Ehrenamtes proklamiert. Das Leben (Gedeihen) der Vereine wäre ohne dieses Ehrenamtes nicht möglich. Kein Verein könnte ohne diese Freiwilligen nicht existieren

20 Jahre lang hat Präsident Franz Hitzl seine Freizeit verwendet und so einen wichtigen und unentgeltlichen Beitrag nicht nur für das UO – Korps sondern für das Bundesheer geleistet.

„ Wo war meine Leistung?" Diese frage braucht sich Franz sicher nicht stellen.Sein zeitlicher Einsatz für die Gemeinschaft der Unteroffiziere, um ihren Stellenwert und ihre Akzeptanz im Dienstbetrieb und in der Öffentlichkeit zu heben, findet Anerkennung und Lob durch den Widerhall seines Umfeldes. In 3 Jahren feiert die UOGT ihr 50.jähriges Bestehen. Fast die Hälfte der Zeit hat Franz die UOGT geführt, geprägt und das Leitbild geschaffen. ER ist das Leitbild. Die Würdigung seiner Tätigkeit werden Berufenere wahrnehmen. Als Präsident der OGT entbiete ich ein schlichtes Danke.

Ich freue mich, heute die Grußworte der OGT übermitteln zu dürfen, habe ich doch vor 30 Jahren das Ehrenzeichen der UOGT verliehen bekommen. Das war Anerkennung und Auftrag zugleich, für den Wert der UO als Rückgrat der Armee einzutreten. Diese nicht sichtbare Verbindung hat bis heute Bestand und dass es hin und wieder Probleme und Diskussionen gibt liegt in der Natur der Sache, einer sich ständig verändernden Gesellschaft. Doch die Grundsätze der Pflege und Festigung der soldatischen Gesinnung sind nicht überholt, sondern müssen zeitgemäß interpretiert werden.

Für die wehrpolitisch relevanten Vereine ist es belastend zu sehen, wie in der österr. Innenpolitik mit dem sicherheitspolitischen Instrument BH so verfahren wird, wie beim Pokern, beim Pokern um die Wählergunst.

„Wir müssen aufhören zu gehorchen und anfangen, uns einzumischen. Es ist höchste Zeit." schreibt Dr. Anneliese Rohrer in ihrem Buch „ Ende des Gehorsams „. Die UOGT und die OGT sind im solidarischen Miteinander gefordert, angesichts des Stillstands in Bezug auf die Sicherheitspolitik Klartext zu reden.

Als Präsident der OGT wünsche ich der UOGT alles erdenklich Gute.!