Am 20. Jänner 2026 wurde das Haus der Industrie in Wien zum Treffpunkt für jene, die die Zukunft des Wehrdienstes mitgestalten wollen: Beim XIII. Tag der Wehrpflicht war auch eine stattliche Zahl an Vertretern der OGT vor Ort – aufmerksam, engagiert und mitten im Dialog.
Den Auftakt bildeten Bgdr Mag. Erich Cibulka, Präsident der Österreichischen Offiziersgesellschaft, sowie Mag. Klaudia Tanner, Bundesministerin für Landesverteidigung, mit Eröffnung und Grußworten. Gleich zu Beginn war klar: Es ging nicht nur um Rückblicke, sondern um konkrete Weichenstellungen.
Unter dem Schwerpunkt „Gestern: Wehrdienst in der 2. Republik“ spannte GenMjr MinR i.R. Dr. Peter Fender, Präsident der Offiziersgesellschaft Niederösterreich, den Bogen von historischen Entwicklungen zu heutigen Herausforderungen. Danach folgte der Blick auf die Gegenwart: „Heute: Wehrdienstkommission 2025 – Vorgehen und Ergebnisse“. GenMjr Mag. Erwin Hameseder, Vorsitzender der Wehrdienstkommission und Milizbeauftragter, präsentierte Ergebnisse und Erkenntnisse der Kommission, die die Debatte spürbar prägten.
Besonders spannend wurde es schließlich im Ausblick auf „Morgen“: Ein Podiumsgespräch mit den Wehrsprechern der Parlamentsparteien brachte unterschiedliche Perspektiven auf die Bühne – mit Mag. Friedrich Ofenauer (ÖVP), Robert Laimer (SPÖ), Douglas Hoyos (NEOS), Mag. Volker Reifenberger (FPÖ) und David Stögmüller (Grüne).
Ein Tag, der gezeigt hat: Wehrpflicht ist kein Thema von gestern – sondern eine Frage von morgen.

