Pistenpräparierung in den 70-er Jahren; Quelle_ MilKdoTIm Jahr 1959, als der ORF zum ersten Mal aus der Skimetropole Kitzbühel eine Aufzeichnung des spektakulären Hahnenkammrennes sendete, hatte noch nicht jeder österreichische Haushalt einen Fernsehseher.
Allerdings fiel in diesen Zeitraum bereits der Beginn der Unterstützung durch das Österreichische Bundesheer als Partner des Skiclubs Kitzbühel für Aufgaben wie Pistenpräparierung, Zaunaufstellung und die Errichtung von Sicherheitseinrichtungen.

Unzählige von Arbeitsstunden wurden von tausenden Wehrdienstleistenden und Kadersoldaten in diesen 52 Jahren erbracht. Allerdings hat sich die Arbeitsweise wesentlich verändert - was früher noch reine „Handarbeit“ war, wird heute durch unzählige technische Einrichtungen unterstützt.

 

Auch heuer stellte das Österreichische Bundesheer wiederum an die 150 Rekruten und Kadersoldaten der 6. Jägerbrigade dem Kitzbüheler Ski Club zur Assistenz und Hilfeleistung zur Verfügung, damit die Rennen auf der Streif und am Ganslernhang ein Erfolg werden konnten.
Kitzbühels Ski Club Präsident und Organisationskomitee -Vorsitzender Michael Huber meinte bei seiner Begrüßung zu den Soldaten: „Diese Zusammenarbeit hat Tradition und wir haben auch dieses Jahr wieder gute Chancen auf eine erfolgreiche Renndurchführung“. Diesen Worten schloss sich Rennleiter Peter Obernauer an. Für ihn ist die Mithilfe der Soldaten eine wertvolle Hilfe. „Die Voraussetzungen für unsere Arbeit wechseln jedes Jahr, doch gemeinsam  werden wir wieder beste Bedingungen für erfolgreiche Hahnenkamm-Rennen schaffen“ sagte Herbert Hauser, Pistenchef für die Abfahrt, bevor er die Soldaten in die jeweiligen Arbeitsgruppen einteilte. 

Integriert in die sportlichen und gesellschaftlichen Highlights auf der Streif und am Ganslernhang im Rahmen der Internationalen Hahnenkammrennen fanden Flüge von historischen und aktuellen Fluggeräten aus der Flotte der „Flying Bulls“ und des Österreichischen Bundesheeres statt.

Diese kleine „Air Show“ über Kitzbühel sollte als Werbung für Europas spektakulärste Flugtage „Airpower 2011“ dienen. Diese finden heuer am 1. und 2. Juli im steirischen Zeltweg statt und werden seit Jahren gemeinsam vom Österreichischen Bundesheer, Red Bull und dem Land Steiermark ausgerichtet. An den weiteren Tagen

Präsentierten eine AH-1 Cobra (Flying Bulls) und ein S-70 Black Hawk (Bundesheer) ihre Manöver über der „Gamsstadt“, sowie Überflüge einer Douglas DC-6 der Flying Bulls und zwei Eurofightern des Bundesheeres. Einen spektakulären

Abschluss boten am Sonntag dem 23. Jänner zwei fliegerische Luftakrobaten- ein Alpha Jet und eine F4U-Corsair der Flying Bulls.