Quelle: MilKdoT; Fachmännische Tarnung Seit 1911 werden durch den Ferienkolonieverein Hötting-Wildmoos in Kooperation mit dem Bezirksschulrat Innsbruck Stadt jedes Jahr in den Monaten Juli und August an den Ufern des periodisch an die Oberfläche tretenden Wildmooser Sees Ferienaufenthalte für ca. 150 Kinder unter der Obhut erfahrener Pädagogen/innen organisiert und abgehalten.

50 Jahre nunmehr ist der ehemalige Bezirksschulinspektor Regierungsrat Erwin Steinlechner - früher als Betreuer, dann als Obmann des gemeinnützigen Vereines – der unermüdliche Antrieb dieser Ferienlager.

Primär wird den aus Innsbruck und Umgebung stammenden Kindern im Alter von 7 bis 13 Jahren die gute alte „Sommerfrische“ näher gebracht. Das heißt, 10 Tage ohne TV, Handy, Playstation und Computer. Dafür aber gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Spaß und „Action“ in der freien Natur.

So war auch das Österreichische Bundesheer am 9. August mit einem „Adventure Day“ dabei. Die Soldaten des Militärkommandos Tirol brachten hier mit verschiedenen Stationen das Militär und das „Erlebnis Soldat“ den Kindern näher.

Diese waren mit Feuereifer dabei, wenn es darum ging, ein Mannschaftszelt aufzubauen, das Gesicht zu tarnen, mit dem Funkgerät zu kommunizieren und mit Bussole und Karte im unbekannten Gelände zu orientieren.

Radiotechnologe Amtssekretär Richard Hörtnagl vom Sanitätszentrum West, der auch Notfallsanitäter ist, erklärte die wichtigsten Maßnahmen der Ersten Hilfe und ließ die Kinder unter Einsatz des Blaulichtes und des Martinshorns eine Runde mit dem Bundesheerambulanzwagen mitfahren.

Ein Höhepunkt für die Mädchen und Buben war die „Modenschau“, bei der Uniformen, militärische Kopfbedeckungen und Ausrüstungsgegenstände anprobiert und vorgeführt werden konnten. Mit einer Geländefahrt auf dem Mannschaftstransportwagen Steyr 12 M18 fand dieser Ferientag der Kinder mit den Tiroler Soldaten sein Ende.