Im März 2010 führte das österreichische Bundesheer einen Hochgebirgslandekurs für Hubschrauberpiloten durch. Als Absprungflughafen diente der Truppenübungsplatz Hochfilzen. Dabei handelte es sich um kein Manöver und um keine taktische Übung.
Der Ausbildungskurs sollte Hubschrauberpiloten in die Lage versetzen, unter den besonderen Bedingungen im Hochgebirge und auch in vergletscherten Regionen sichere Flugbewegungen und Landungen durchführen zu können. Dieser Lehrgang ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Aus- und Fortbildung der österreichischen Militärhubschrauberpiloten. Die positive Absolvierung dieses Kurses ist Voraussetzung, damit die ständig erforderlichen Unterstützungsflüge für Lawinenkommissionen und Lawineneinsatzkräfte sowie die Bergung der Opfer durchgeführt werden können.
Da Naturgefahren auch vor Nationalparkgrenzen nicht Halt machen, besteht auch dort die Notwendigkeit für die Piloten, sich in diesem Gebiet und seinen gegebenen Wetter- und Bodenverhältnissen sicher auszukennen. Daher war es im Zuge dieses Lehrganges erforderlich, auch in naturschutzrechtlich geschützten Gebieten (z.B. Nationalpark Hohe Tauern) auszubilden und zu üben. Dies wurde jedoch nur im unbedingt notwendigen Ausmaß durchgeführt.